Was passiert bei Türöffnungen und Stromausfall – einmal mit, einmal ohne ThermoProtect PCM Shelf Insert? Die interaktiven Simulationen zeigen den Unterschied in Echtzeit.
Beide Simulationen modellieren denselben Medikamentenkühlschrank unter identischen Bedingungen: Solltemperatur +5 °C, Alarmgrenzen +2 bis +8 °C, zwei Türöffnungen im Betrieb, gefolgt von einem Stromausfall.
Der einzige Unterschied: In der zweiten Simulation ist ein ThermoProtect PCM Shelf Insert verbaut – ein passives Puffermodul im Schmelzpunktbereich +5 °C, das ohne Strom und ohne aktive Steuerung arbeitet.
Die Ergebnisse sprechen für sich.
Live-Simulationen
Wähle eine der beiden Simulationen. Beide laufen in Echtzeit und starten automatisch neu. Dieselben Ereignisse – mit und ohne PCM-Pufferung.
Simulation: Apothekenkühlschrank ohne passive Pufferung. Beobachte den Temperaturverlauf bei Türöffnungen und Stromausfall. Der Hochalarm (+8 °C) wird ausgelöst – Dokumentationspflicht entsteht.
Simulation: Derselbe Kühlschrank mit ThermoProtect PCM Shelf Insert. Türöffnungen werden gedämpft, die Erholungszeit verkürzt sich auf unter 3 Minuten. Bei Stromausfall hält das PCM die Temperatur für über 3 Stunden stabil – kein Alarm.
In der Simulation ohne PCM steigt die Temperatur bei jeder Türöffnung auf nahezu +7,8 °C – knapp unter der Alarmgrenze von +8 °C. Das Gerät braucht danach mehrere Minuten, um auf Solltemperatur zurückzukehren. Bei zwei oder mehr Öffnungen in kurzer Folge kühlt das Gerät faktisch nie vollständig durch.
Mit PCM Shelf Insert wird die Temperaturspitze auf +6,8 °C begrenzt. Die Erholungszeit sinkt von ~18 Minuten auf unter 3 Minuten – das PCM gibt die gespeicherte Kälte aktiv zurück, sobald der Wärmeeintrag aufhört.
Beim Stromausfall zeigt sich der größte Unterschied: Ohne PCM überschreitet die Temperatur nach etwa 45 Minuten die +8 °C-Grenze. Der Hochalarm löst aus. Nach GDP ist ab diesem Moment ein Abweichungsbericht Pflicht, Hersteller müssen kontaktiert werden, Produkte müssen bewertet und ggf. aus dem Verkehr gezogen werden.
Mit ThermoProtect PCM Shelf Insert bleibt die Temperatur für 3 Stunden und 50 Minuten unter der Grenze. Der Hochalarm wird nie ausgelöst. Kein Verwurf, keine Dokumentationspflicht, keine Hersteller-Rückfrage.
Das PCM im Shelf Insert befindet sich während des Normalbetriebs vollständig im erstarrten Zustand. Beim Schmelzen – ausgelöst durch Wärmeeinträge aus Türöffnungen oder Stromausfall – bindet es Energie, ohne dass sich die Temperatur erhöht. Dieser Prozess läuft solange, bis das PCM vollständig geschmolzen ist. Danach steigt die Temperatur erst wieder an.
Die Menge gespeicherter Energie (Latentwärme) bestimmt die verfügbare Pufferzeit. Das ist der Grund, warum die Auslegung – Schmelzpunkt, Menge, Einbauort – auf das konkrete Gerät und den Sollwert abgestimmt sein muss.
Die Simulationen modellieren ein einzelnes, standardisiertes Szenario. In der Praxis hängen die genauen Pufferzeiten von Gerät, Beladungsgrad, Raumtemperatur und Anzahl der PCM-Elemente ab. ThermoProtect wird individuell auf Ihr Gerät konfiguriert – nicht nach einem Einheitsmodell.
ThermoProtect
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