Die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen wird nur durch sorgfältigen Transport und korrekte Lagerung gesichert. Was Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser beachten müssen.
Autor: Nina Rest DKGP · 14. Januar 2022
Mit Impfstoffen soll eine Immunität gegen die Erreger bestimmter Infektionskrankheiten aufgebaut werden. Ihre Wirksamkeit hängt entscheidend von der lückenlosen Einhaltung der Kühlkette ab – vom Hersteller bis zur Verabreichung.
Kühlpflichtige Arzneimittel – auch Impfstoffe – sollen gemäß dem Europäischen Arzneibuch bei Temperaturen zwischen +2 °C und +8 °C gelagert werden. Kühlkettenpflichtige Impfstoffe (z.B. Lebendimpfstoffe) dürfen diese Kühlkette unter keinen Umständen unterbrechen.
Die Gute Distributions Praxis (GDP) gibt vor, dass auf allen Stufen der Distribution folgende Prinzipien angewendet werden sollen:
Gefriergeräte, die für die Impfstofflagerung eingesetzt werden, müssen ganz bestimmte Anforderungen erfüllen. Ein herkömmliches Haushaltsgerät oder ein Universal-Gefriergerät kann den vorgegebenen Temperaturbereich nicht zuverlässig einhalten – der Einsatz solcher Geräte ist nicht zulässig.
Für mRNA-Impfstoffe wie Spikevax (Moderna) werden Gefrierschränke im Bereich −25 °C bis −15 °C benötigt. Für die Langzeitlagerung kommen Ultratiefkühlschränke (bis −86 °C) zum Einsatz. Lesen Sie mehr: Spikevax Impfstoff richtig lagern und Comirnaty Impfstoff richtig lagern.
Moderne Temperaturüberwachungssysteme zeigen auf einen Blick alle Betriebsdaten des Kühlgerätes und schlagen sofort Alarm, wenn eine Unregelmäßigkeit auftritt. Sie erledigen außerdem Dokumentationsaufgaben, die für die Einhaltung von Qualitätsrichtlinien wichtig sind.
ThermoProtect PCM-Kältepuffer sind eine bewährte Ergänzung zu jedem Überwachungssystem. Sie puffern Temperaturschwankungen bei Türöffnungen passiv ab und verlängern die Haltezeit bei Stromausfällen erheblich – ohne Strom, ohne Wartung, ohne Ausfallrisiko. Mehr dazu: PCM-Technologie.
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