In Österreich gibt es keine gesetzliche Vorschrift, welches Kühlgerät für Medikamente verwendet werden muss. Dennoch gibt es überzeugende Gründe, auf zertifizierte Medikamentenkühlschränke zu setzen.
Autor: Nina Rest DKGP · 22. März 2022
Eine weit verbreitete Annahme ist, dass Kühlschrank gleich Kühlschrank ist – ist das tatsächlich so? In einer Branche, wo große Mengen teurer Medikamente sachgerecht gelagert werden müssen, ist die Frage entscheidend, ob ein Kühlschrank darauf ausgelegt wurde, Lebensmittel oder eben diese Präparate aufzubewahren.
Auch moderne Haushaltskühlschränke stoßen bei häufiger Türöffnung schnell an Grenzen. Da die sehr effizienten Geräte primär auf Energieeinsparung ausgelegt sind, können sie Wärmeeinträge durch häufige Türöffnungen nicht ausgleichen. Die Internationalisierung der Arzneimittelproduktion in Verbindung mit Transportzeiten erfordert eine wesentlich längere Haltbarkeit von Medikamenten – diese wird durch entsprechende Kühlung erreicht.
Gleichmäßige +2 … +8 °C im gesamten Innenraum – auch bei 20–50 Türöffnungen täglich.
Verhindert zuverlässig ein Anfrieren temperaturempfindlicher Arzneimittel – kein Strukturverlust durch Gefrieren.
Optischer und akustischer Alarm bei Stromausfall – mindestens 12 Stunden Akkubetrieb.
Beständig gegen tägliche Reinigung und Desinfektion – keine Materialermüdung durch Desinfektionsmittel.
Integrierte Alarmfunktionen und Datenanschlüsse für externe Datenlogger – GDP-konform.
Für den Dauerbetrieb in medizinischen Einrichtungen ausgelegt – jahrelanger zuverlässiger Einsatz.
Am Beispiel Pantoprazol zeigt sich der Unterschied deutlich: Bei Raumtemperatur beträgt die Lagerfähigkeit nur 2 Tage, bei +2 °C bis +8 °C hingegen 14 Tage. Die Internationalisierung der Arzneimittelproduktion erfordert entsprechend längere Haltbarkeiten, die nur durch präzise Kühlung erreicht werden.
Zertifizierte Medikamentenkühlschränke bieten bereits ein hohes Sicherheitsniveau. Durch die Nachrüstung mit ThermoProtect PCM-Kältepuffern lässt sich die Temperatursicherheit noch weiter erhöhen – besonders bei häufigen Türöffnungen und als Schutz gegen Stromausfälle. Die PCM-Puffer puffern Wärmeeinträge passiv ab, entlasten den Kompressor und verlängern die Haltezeit bei Netzunterbrechungen. Mehr: PCM-Technologie.
ThermoProtect PCM-Puffer lassen sich in bestehende Geräte nachrüsten – ohne Umbau, ohne Verkabelung.