Arzneimittel können empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, zu hohen oder zu tiefen Temperaturen sowie Licht sein. In vielen Fällen ist ein Qualitätsverlust optisch nicht erkennbar.
Autor: Nina Rest DKGP · 7. Juli 2022
Um die Qualität (Sicherheit und Wirkung) von Arzneimitteln zu gewährleisten, ist eine ordnungsgemäße Lagerung entscheidend. In den meisten Fällen ist optisch nicht feststellbar, ob ein Medikament nach unsachgemäßer Lagerung noch verwendet werden kann.
Die Pharma-Unternehmen legen durch Stabilitätsprüfungen vor der Zulassung fest, unter welchen Bedingungen das Arzneimittel gelagert werden muss. Sämtliche Angaben zur Stabilität und Haltbarkeit basieren auf diesen Tests. Das empfohlene Lagerklima ist auf der Verpackung oder in der Produkt- bzw. Fachinformation angegeben.
| Bezeichnung | Temperaturbereich |
|---|---|
| Tiefgefroren | −20 °C oder kälter |
| Gefroren | −15 °C bis −25 °C |
| Kühl | +2 °C bis +8 °C |
| Kühl und trocken | +8 °C bis +15 °C |
| Raumtemperatur | max. +25 °C |
Die meisten Arzneimittel können bei Raumtemperatur transportiert und gelagert werden. Bei solchen Arzneimitteln ist eine kurzzeitige, geringfügige Überschreitung in der Regel unproblematisch. Wenn Sie kühlpflichtige Medikamente einlagern, empfehlen wir die Verwendung von zertifizierten Kühlgeräten und Datenloggern, die bei Abweichungen zuverlässig informieren.
Stromausfälle oder Störungen am Kühlgeräte-Regler können zu ernsthaften Qualitätsproblemen führen. Wesentlich häufiger kommt es jedoch zu hohen Temperaturen im Raumtemperatur-Lager während der Sommermonate.
Das Worst-Case-Szenario ist passiert – Ihre Kühlung hatte ein Problem. In den meisten Fällen ist optisch nicht feststellbar, ob ein Medikament nach unsachgemäßer Lagerung noch sicher verwendet werden kann. Achten Sie auf:
Bei Auffälligkeiten oder Störungen empfiehlt es sich stets, in den Produkt- bzw. Fachinformationen der Hersteller nach ausdrücklichen Angaben zu suchen.
Temperatur-Datenlogger-Systeme sorgen rund um die Uhr für eine sichere Dokumentation der Lagerbedingungen und informieren auch bei Stromausfällen zuverlässig über etwaige Abweichungen.
Als zusätzliche passive Schutzschicht bieten ThermoProtect PCM-Kältepuffer eine bewährte Lösung: Sie nehmen Wärmeeinträge auf und geben die Kälte verzögert ab – ohne Strom, ohne Elektronik, ohne Ausfallrisiko. Besonders in den Sommermonaten und bei häufigen Türöffnungen schützen sie Ihren Arzneimittelbestand effektiv. Mehr: PCM-Technologie.
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